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Photovoltaik produziert so viel Strom wie 20 Kernkraftwerke

Am Freitag den 25. Mai wurde erstmals von Photovoltaikanlagen so viel Strom erzeugt wie von 20 Kernkraftwerken. In Deutschland sind derzeit noch 8 Atomkraftwerke am Netz. 27 Kernkraftwerke wurden bereits stillgelegt. Das Märchen des Stromblackouts ist somit erneut widerlegt worden, denn Deutschland ist trotz "abschalten" weiterhin Stromexporteur - nur dass dieser immer sauberer wird.

Seit nunmehr 20 Jahren produziert auf dem Dach der Stupsim im Tessin das älteste netzgekoppelte Solarkraftwerk Europas sauberen Strom. Zwar verlieren die Module ca. 0,5% Leistung pro Jahr, aber aufgeben will die Anlage noch nicht. Wir sagen "Weiter so" und freuen uns auf den nächsten runden Geburtstag der PV-Anlage.

Ein Stimmungsbild, wie die geplanten Änderungen die gesamte Energiewende zu gefährden drohen, finden Sie hier:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1689305/

Trotz Kappung der Einspeisvergütung - PV lohnt sich noch

Trotz geplanter Kappung der Einspeisvergütung lohnt sich PV noch .

 

Energiekonzerne kassieren nun höchste EEG-Vergütung selbst

Nach der kürzlich beschlossenen drastischen Kürzung der Photovoltaikvergütung werden zukünftig wohl nur noch die großen Stromkonzerne an der Energiewende verdienen. Die Koalition hat damit der Lobbyarbeit der vier großen Konzerne nachgegeben, sodass diese mit offshore-Windkraft nun an der Energiewende kräftig mitverdienen dürfen, da sich der Zubau der Photovoltaik voraussichtlich stark verringern wird. Dabei ist diese Technik im Gegensatz zur Photovoltaik noch gar nicht richtig erprobt.

Särkere Kürzung der Solarförderung zum 8. März 2012

Laut Informationen des Handelsblattes und der Agentur Reuters, soll die Solarförderung in Deutschland für neu in Betrieb genommene Anlagen demnächst ausserplanmäßig gekürzt werden. Erstmalig wird auch die Abnahmemenge auf 90% des produzierten Stroms begrenzt werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,816974,00.html

 

Energiehändler verursachen beinahe Strom-Blackout

Der Berliner Zeitung zufolge haben die obersten Stromeinkäufer in Deutschland (Bilanzkreisverantwortliche) aufgrund eines hohen Strompreises von 0,38 €/KWh zu wenig Strom an der Leipziger Strombörse EEX eingekauft und somit einen Blackout riskiert. Dieser Blackout war von einigen Experten vorausgesagt worden.

Merit-Order Effekt bringt Strompreisentlastungen

Nach Aussagen des Wirtschaftsministers Rösler belastet die EEG-Umlage deutsche Unternehmen und bringt sie somit international in Wettbewerbsnachteil. Nach neuesten Untersuchungen ist aber genau das Gegenteil der Fall, denn durch den sogenannten Merit-Order Effekt. Profitieren gerade stromintensive Unternehmen mehr von den allgemeinen Strompreisentlastungen, als sie sich daran beteiligen.

Frankreich importiert derzeit deutschen Strom!

Aufgrund der weit verbreiteten Stromheizungen benoetigt das "atomstromlastige" Frankreich derzeit wegen der andauernden Kaelte mehr Strom als es selbst erzeugt. Interessanterweise importiert Frankreich sehr viel Strom aus Deutschland - und das obwohl die Auguren der konventionellen Stromerzeugung hierzulande eigentlich das Gegenteil vorausgesagt hatten.